Eitorf Kultur

<< Moslem Fotoohi: "Heimat - ein Blick zurück"

Moslem Fotoohi: "Heimat - ein Blick zurück"



Der Blick zurück auf die Heimat Iran

Ausstellung von Arbeiten des Fotografen Moslem Fotoohi im Eitorfer Rathaus

Der Fotograf Moslem Fotoohi nimmt den Betrachter seiner Fotografien mit auf eine Reise zu den vielfältigen Landschaften und Kulturen im Iran. Er lässt uns teilhaben an seinem liebevollen Rückblick durch das Fotoobjektiv auf unterschiedliche Aspekte und Erscheinungsweisen seiner Heimat.

Menschen, Landschaft, Kultur und Geschichte - die Themen, denen sich Moslem Fotoohi professionell, kreativ und künstlerisch nähert, sind nun in einer Fotoausstellung im Rahmen der Ausstellungsserie "Heimat" im Rathaus zu sehen. Da der Besuch des Rathauses wegen der Corona-Pandemie lediglich eingeschränkt möglich ist, werden die Fotos zusätzlich als digitale Ausstellung im Internet präsentiert. Fotoohis Arbeiten sind weit über den Iran hinaus bekannt. Mit einer fundierten Ausbildung, zahlreichen Ausstellungen und vielen Preisen konnte er bereits umfassend Aufmerksamkeit erzeugen. Heute lebt Moslem Fotoohi mit seiner Frau und seinem Sohn in Eitorf.

Die Ausstellung ist von Mitte Februar bis Ende März im Eitorfer Rathaus zu sehen.

Thomas Feldkamp

Quelle: Gemeinde Eitorf unter www.eitorf.de
         

Begegnungen, Stimmen und "Making of..."

Impressionen zur Ausstellung "Der Blick zurück auf die Heimat Iran". Ein Video des Fotografen Moslem Fotoohi.


1. Die Moschee Nasir al-Molk

2. Leben im Zelt

3. Freizeit-Pier

4. Insel Kish

5. Leben auf dem Land

6. Traditioneller Ackerbau

7. Traditionelle Woll- und Garnfärbung

8. Der Bazar von Kaschan

9. Die Wüste von Maranjab

10. Masal

11. Badefreuden

12. Die Liebenden

13. Das Bad von Wakil

14. Die Stämme der Provinz Fars

 

Der Fotograf: Moslem Fotoohi

Informationen zu den Fotos:


1. Die Moschee Nasir al-Molk
Die Moschee Nasir al-Molk (Bauzeit 1876 bis 1888) ist unter internationalen Touristen als die "Lila Moschee" bekannt, denn die Moschee ist mit umfangreichen lilafarbenen Keramikscheiben (Fayencen) ausgeschmückt worden. Der Architekturstil unterscheidet sich von allen anderen Moscheen im Iran. Die Fayencen-Arbeiten an der Decke, an den Säulen und die bunten Scheiben der Fenster lassen am frühen Morgen die Lichter geradezu tanzen.
Die Moschee Nasir al-Molk steht in der Stadt Schiraz, einer der sehenswertesten Städte lrans. Shiraz beherbergt viele einzigartige, archäologische Denkmäler und zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten.

2. Leben im Zelt
Der Iran war immer ein Vielvölkerstaat. Die ländlichen Ethnien dort führen in der Regel ein sehr einfaches Leben. Da viele von ihnen als Nomaden das gesamte Jahr über wandern, leben sie in Zelten. Am Tag beschäftigen sich in hirtennomadischer Lebensweise mit Viehzucht und in der Nacht versammeln sich unter einem Zeltdach und unterhalten sich.

3. Freizeit-Pier
Die Insel Kish im Persischen Golf verfügt über eine Bootsanlegestelle zur Freizeitgestaltung der Reisenden. Die große Anlegestelle reicht über 400m den Golf hinein. Das Meerwasser an der Küste ist sauber und klar. Allerlei Sportboote, Segelschiffe und Touristenboote mit Glasböden starten von der Anlagestelle aus. In einem Boot mit Glasboden können die Reisenden bis zu 4 m tief ins Wasser schauen. Die Schönheit der Unterwasserwelt mit ihren Wasserpflanzen, Zierfischen und Korallenbänken erfreut die Besucher der Insel Kish.

4. Insel Kish
Die Insel Kish aus der Luft betrachtet. Kish ist eine Koralleninsel im Süden des lrans. Sie liegt im Persischen Golf und hat eine Fläche von 90 Quadratkilometern.
Kish ist eine der schönsten und reinsten Koralleninsel der Welt. Sie hat ruhige und sichere Strände und bietet sehr gute Möglichkeiten für Tauch- und Wassersport. Vielfältige Möglichkeiten für Übernachtung und Verpflegung runden das Touristische Angebot ab.
Die lnsel verfügt über zahlreiche alte archäologische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, die jährlich viele Touristen anziehen.

5. Leben auf dem Land
Ein Großteil der Iranischen Bevölkerung besteht aus Bauern, die sich von Viehzucht und Ackerbau ernähren.
Die Großfamilie lebt zusammen unter einem Dach. Die gesamte Familie, Männer, Frauen und Kinder arbeiten gemeinsam - Schulter an Schulter.
Dieses Bild zeigt das Zusammenleben und Arbeiten der Bauernfamilien in engem Kontakt mit dem Land und den Tieren.

6. Traditioneller Ackerbau
Es gibt viele Gebirge im Iran. In manchen der hoch gelegenen Lebensräume fehlen die Mittel und Möglichkeiten zum Erwerb von modernen Arbeitsgeräten und Technik. Rund 25 Prozent des Ackerbaus wird von Hand und mit traditionellen Mitteln ausgeübt.
In diesem Bild sind zwei Bauern zu sehen, die das Getreide mit Hilfe von Wind von den zerhackten Stengeln trennen.
Das Foto wurde in der internationalen Ausstellung "FEDERATION INTERNATIONALE DE L’ART PHOTOGRAPHIQUE" (FIAP) in Frankreich ausgestellt und ausgezeichnet.

7. Traditionelle Woll- und Garnfärbung
Die weltweit besten handgearbeiteten Teppiche und Läufer sind seit tausenden Jahren im Iran geknüpft worden. Wolle und Garn werden nach traditionellen Methoden und eingefärbt.
Die Farben bestehen aus reinen Naturstoffen, die aus den Pflanzenblättern, Baumrinde, Ästen und sogar Baumstämmen hergestellt wurden. Glänzende, strahlende Farben, die für die Natur und die Menschen nicht schädlich gewesen sind.
Dieses Bild zeigt ein Garn-Geschäft auf einem alten Bazar in Shiraz.

8. Der Bazar von Kaschan
In der Stadt Kaschan gibt es Jahrhunderte alte Basare im echt iranischen Stil. Dort werden Handarbeiten und traditionelle Waren angeboten. Die Architektur des Basars und die Vielzahl der iranischen Waren haben dazu beigetragen, dass Touristen aus aller Welt Kaschan bereisen. Wer nicht dort gewesen ist, hat etwas verpasst. Kaschan liegt im zentralen Hochland lrans in der Provinz Isfahan. Es herrscht dort ein trockenes, warmes Klima.

9. Die Wüste von Maranjab
Ein großer Teil vom Iran besteht aus "kaeir" (Wüste), wo es am Tag sehr warm und in der Nach sehr kalt ist. Die Wüste Maranjab liegt im Zentraliran. Sie ist eine traumhafte Gegend für Liebhaber frischer Luft und für Astronomen. In der Nacht kann man die Sterne beobachten deren Anblick nicht durch "Lichtverschmutzung" getrübt wird. Am Tag fährt man spazieren - viele Fotografen finden hier interessante Objekte, und kehren mit großartigen Aufnahmen aus der Wüste zurück. Vertrocknete Salzseen und riesige Sanddünen warten auf Besuch.

10. Masal
Masal ist eine Stadt in der Provinz Gilan im Norden vom Iran. Sie liegt zwischen Elburs-Gebirge und dem Kaspischen Meer.
Hier ist das Wetter mild, regnerisch und entsprechend hat die Gegend eine recht unberührte, durch und durch grüne Natur. Die Menschen in Masal beschäftigen sich hauptsächlich mit Landwirtschaft und Viehzucht.
Gilan und Mazandaran bestehen hauptsächlich aus großen Wäldern und Weiden. Zudem ist die Bevölkerungsdichte vergleichsweise hoch.

11. Badefreuden
Iranische Landschaften sind vielfältig. Im Norden steigen hohe Gebirge auf, deren Spitzen mit Schnee bedeckt sind. Es gibt grüne, fruchtbare Gegenden und gleichwohl Wüsten mit ausgeprägter Trockenheit. Dazu wundervolle Strände, die im Iran - wie überall auf der Welt - ein Riesenspaß für Kinder sind und hohen Freizeitwert haben.

12. Die Liebenden
Es gibt viele Tierarten im Iran. Sie haben sich im Laufe der Zeit an die unterschiedlichen Lebensräume und klimatischen Bedingungen angepasst.
Ein Großteil des iranischen Rehbestands befindet sich auf der lnsel Kish. Die Rehe sind dort in allen Regionen der Insel angesiedelt worden. Man trifft die Tiere mit ihrer Anmut und Schönheit dort sehr häufig.

13. Das Bad von Wakil
Das große Bad von Wakil wurde 1764 von einem König der Dynastie Zandiyeh in Shiraz gebaut. Die wunderbare Architektur ist nicht nur ein Meisterwerk der iranischen Baukunst des 17. Jahrhunderts, sondern auch heute noch Ruheort für die zahlreichen Besucher.
Das Bad ist riesig. Es nimmt eine Fläche von 11 Tausend Quadratmetern ein. Heute wird es als historisches Bauwerk der Stadt Schiraz behütet.

14. Menschen der Provinz Fars
Einen Teil der iranischen Bevölkerung bilden die in traditionellen Großfamilien lebenden Ethnien. Seit Tausenden Jahren hat sich ihr Lebensstil nicht geändert.
Sie sind Viehzüchter und Hirten. Vom Ertrag ihrer Herden leben sie. Ständig sind sie auf der Suche nach neuen Weidegebieten. Zweimal jährlich wandern die Nomaden, von den warmen zu den kalten Gebieten und zurück.
Ihr uraltes Gewehr tschechischer Herkunft tragen die Männer stets bei sich. Es symbolisiert ihre Macht und dient zugleich dem Schutz ihrer Familie und Herden.

Quelle: Gemeinde Eitorf unter www.eitorf.de

| Startseite | Kontakt | Datenschutz | Impressum |